ROI Marketing Kampagnen Rechner
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Welcher Marketing-Kanal liefert wirklich ROI?

Der Rechner vergleicht CAC, CPL, ROAS und Payback mehrerer Kampagnen parallel — Meta Ads, Google Ads, LinkedIn, Email, SEO. Inklusive Personal- und Tool-Kosten und einer datenbasierten Skalierungs-Empfehlung.

Kanäle
parallel vergleichen
KPIs
CAC · ROAS · ROI · Payback
Kosten
0 €

Szenario-Vorlage

Schnellauswahl typischer Setups

Globale Parameter

Wird genutzt, wenn der Kanal keinen Umsatz angibt

Für Payback-Berechnung

Kanäle / Kampagnen

Empfehlung

Google Ads ist Ihr klarer Skalierungs-Kandidat (1700 % ROI).

LTV-CAC-Ratio 18.0× und Payback in 1.3 Monaten — gesundes Profil. Budget kann erhöht werden, solange das Verhältnis stabil bleibt.

Performance pro Kanal

Meta Ads

1.220,0 %

CAC: 273 €ROAS: 15.84×LTV/CAC: 13.2×

Google Ads

1.700,0 %

CAC: 200 €ROAS: 21.00×LTV/CAC: 18.0×

LinkedIn Ads

800,0 %

CAC: 400 €ROAS: 10.80×LTV/CAC: 9.0×

Kanal-Vergleich Detail

KPIMeta AdsGoogle AdsLinkedIn AdsGesamt
Vollkosten6.000 €7.000 €4.800 €17.800 €
CPC1,11 €1,11 €3,64 €1,36 €
CTR1,8 %3,0 %1,2 %2,1 %
Klick → Lead6,2 %7,0 %8,6 %6,9 %
Lead → Kunde7,9 %9,2 %12,6 %9,1 %
CPL21 €18 €51 €24 €
CAC273 €200 €400 €258 €
ROAS15.84×21.00×10.80×16.56×
ROI1.220,0 %1.700,0 %800,0 %1.295,5 %
LTV/CAC13.2×18.0×9.0×14.0×
Payback (Monate)1.81.32.71.7

Werte sind Schätzungen für die Vergleichsperiode. ROI und Payback berücksichtigen Personal- und Tool-Kosten, falls eingegeben.

In 3 Schritten zum klaren Skalierungs-Plan

Keine Anmeldung, kein Setup — Sie tippen Ihre Zahlen ein, die Empfehlung kommt sofort.

  1. 1

    Szenario wählen

    SaaS B2B, E-Commerce oder Agentur — Preset setzt typische Kanäle (Meta, Google, LinkedIn, Email, SEO) mit Marktwerten.

  2. 2

    Eigene Zahlen eingeben

    Pro Kanal: Spend, Impressions, Klicks, Leads, Kunden, Umsatz. Personal- und Tool-Kosten optional — das sind die ehrlichen Vollkosten.

  3. 3

    Empfehlung erhalten

    ROI, ROAS, CAC und Payback pro Kanal in einer Tabelle. Der profitabelste Kanal wird hervorgehoben — mit Skalierungs-Hinweis.

Warum dieser Rechner mehr leistet als die Standard-Excel-Vorlage

Excel rechnet ROAS. Wir rechnen ROI mit Vollkosten, Payback und LTV-Ratio — die Zahlen, die wirklich über Skalierung entscheiden.

Vollkosten statt nur Ad-Spend

Personal- und Tool-Kosten werden mit eingerechnet. ROAS kann irreführend hoch sein, ROI bringt die Wahrheit auf den Tisch.

Mehrere Kanäle parallel

Meta, Google, LinkedIn, Email, SEO — alle in einer Tabelle. Der profitabelste Kanal wird hervorgehoben, der schwächste wird sichtbar.

LTV/CAC-Ratio + Payback

Die zentralen SaaS-Metriken neben CAC und ROAS. Ratio < 1 = nicht skalierbar, ≥ 3 = gesund. Payback in Monaten zeigt Cashflow-Risiko.

Datenbasierte Skalierungs-Empfehlung

Welcher Kanal kann mehr Budget vertragen? Wo ist Retention das Problem, nicht das Acquisition? Das Tool sagt es Ihnen direkt.

Drei Branchen-Presets

SaaS B2B, E-Commerce, Agentur — sinnvolle Default-Werte aus dem deutschen Markt 2025.

Live-Berechnung, keine Anmeldung

Jede Eingabe rechnet sofort live. Keine E-Mail, keine Lead-Form, keine Daten verlassen Ihren Browser.

5 häufige Fehler bei der ROI-Bewertung von Marketing-Kanälen

Wer nur ROAS misst, skaliert oft den falschen Kanal — und merkt es zu spät.

  1. 1

    Personal- und Tool-Kosten ignorieren

    ROAS 4× klingt super. Aber wenn 30 % Marketer-Stelle für den Kanal arbeitet (~3 000 €/Monat) und der Spend nur 5 000 € beträgt, ist die echte Kostenbasis 8 000 €. Aus 4× ROAS wird 2,5× ROI — immer noch positiv, aber nicht so spektakulär.

  2. 2

    LTV mit Erstumsatz verwechseln

    Im SaaS sehen viele nur den ersten Monat ARR. LTV ist aber Erstumsatz × Vertragsdauer × (1 − Churn). Wer den Erstumsatz nutzt, unterschätzt den Wert pro Kunde dramatisch und verliert profitable Kanäle aus den Augen.

  3. 3

    Kanäle ohne Conversions weiterlaufen lassen

    Ein Kanal mit 5 000 € Spend und 2 Kunden hat 2 500 € CAC. Bei 3 600 € LTV ist das marginal profitabel — bei 1 800 € LTV ist es ein Verlustgeschäft. Vor Skalierung erst Conversion-Rate optimieren oder den Kanal ganz stoppen.

  4. 4

    Attribution nicht beachten

    Last-Click-Attribution überschätzt Google-Ads-ROAS und unterschätzt SEO/Direct. Multi-Touch-Attribution ist komplex, aber selbst grobes Display-assistiert-Google-schließt ist besser als naive Last-Click. Daher: Vergleichen Sie Kanäle vorsichtig.

  5. 5

    Kurzfristig statt jährlich rechnen

    Ein Kanal mit 9 Monaten Payback wirkt im Monatsbericht als Verlust. Wer ihn ein Jahr durchhält, sieht den Cashflow umkippen. Faustregel: ROI auf Jahresbasis bewerten, nicht auf Monatsbasis.

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um CAC, CPL, ROAS und ROI im Marketing.

Was bedeuten CAC, CPL, ROAS und ROI genau?
CAC = Customer Acquisition Cost (Vollkosten geteilt durch Anzahl Kunden). CPL = Cost per Lead (Vollkosten / Leads). ROAS = Return on Ad Spend (Umsatz / reine Werbekosten). ROI = (Umsatz − Vollkosten) / Vollkosten × 100 — die ehrlichste Kennzahl, weil sie Personal- und Tool-Kosten einschließt. ROAS kann hoch sein, während ROI negativ ist, wenn die Personalkosten den Spend übersteigen.
Was ist eine gesunde LTV/CAC-Ratio?
Faustregel im SaaS und B2B: LTV/CAC ≥ 3 ist gesund. Unter 1 ist das Geschäftsmodell strukturell defizitär — jeder neue Kunde kostet mehr, als er einbringt. 1 – 3 ist überlebensfähig, aber knapp. 3 – 5 ist der Sweet Spot. Über 5 deutet darauf hin, dass mehr Marketing-Budget aufgewendet werden könnte, ohne die Profitabilität zu gefährden.
Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ROI?
ROAS rechnet nur den Ad-Spend gegen den Umsatz: ROAS 3× heißt, für jeden Euro Werbung kommen 3 Euro Umsatz zurück. ROI rechnet alle Kosten (Spend + Personal + Tools) gegen den Profit. Bei einem Kanal mit hoher Marketer-Beteiligung (z. B. LinkedIn-Outreach mit Sales-Team) kann der ROAS irreführend hoch sein, der ROI aber klar negativ. Diese Tool zeigt beide Werte parallel.
Welche Personalkosten soll ich pro Kanal einrechnen?
Anteilige Stellenkosten: Wenn ein Performance-Marketer 50 % seiner Zeit auf Google Ads verbringt, dann 50 % seines Vollkosten-Gehalts (Brutto + ~30 % Lohnnebenkosten) auf Google Ads zuordnen. Bei externen Agenturen einfach die Retainer-Gebühr. Tool-Kosten (CRM-Anteile, Tracking, Reporting) ähnlich anteilig zuordnen. Bei DIY-Solo-Marketern kann der Posten 0 sein.
Mein Kanal hat 0 Conversions — was zeigt der Rechner?
CAC, CPL und ROI werden dann als 0 oder nicht berechnet ausgewiesen. Das ist by-design — ein Kanal ohne Kunden hat technisch unendlich hohen CAC, sinnvoll ist nur die Aussage: nicht profitabel, kein Skalierungs-Kandidat. Bevor Sie mehr Budget investieren, erst die Conversion-Rate optimieren oder den Kanal ganz stoppen.
Wie wird Payback berechnet?
Payback Months = CAC / (LTV / Vertragsmonate). Bei 1 200 € CAC, 3 600 € LTV und 24 Monaten Vertrag: 1 200 / (3 600 / 24) = 1 200 / 150 = 8 Monate. Faustregel B2B SaaS: Payback unter 12 Monaten ist sehr gut, 12 – 24 Monate akzeptabel, über 24 problematisch. Bei E-Commerce mit Repeat-Kunden zählt eher die Erstkauf-Marge plus geschätzte Wiederkaufrate.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft komplett im Browser, es werden keine Daten an Server übertragen. Es gibt keine Anmeldung, kein Lead-Formular und keine Cookies außer für die Werbe-Consent-Verwaltung. Alle Eingaben verschwinden, sobald Sie den Tab schließen.
Wie häufig sollte ich Kanäle messen?
Faustregel: Performance-Daten monatlich aggregieren, ROI-Vergleich quartalsweise machen. Tägliches Optimieren ist nur sinnvoll bei großen Spends (> 10 000 €/Monat) und stabilen Conversion-Funnels. Bei kleineren Budgets reicht ein 4-Wochen-Zeitraum für statistisch belastbare Aussagen.